Gut geplant ist halb gewonnen – Kompetenzen und Methoden im Blick für einen leichteren, effizienteren Anleitungsalltag

Alle medizinischen Parameter im Blick haben, wissen, was zu tun ist, das Material händeln, die Hygiene beachten, mit der Frau im guten Kontakt sein und die richtigen Worte finden, eine Hebamme arbeitet auf vielen Ebenen gleichzeitig. Wenn Wissen, Handling und Kontakt zusammenlaufen, wird die Versorgung rund und von allen Beteiligten als stimmig empfunden. Wie kann eine PA den jungen Kolleginnen dabei helfen in diese Komplexität hineinzuwachsen?

Durch Didaktische Reduktion! Das bezeichnet die Kunst, Komplexität erst einmal übersichtlicher zu machen, damit das Lernen gelingt. Also erst einmal bewusst zu trennen zwischen Fachkompetenz (was soll die Studentin wissen), Methodenkompetenz (Was genau soll sie tun) und der Sozialkompetenz (Wie geht sie in Beziehung).

Wenn Sie diese Bereiche nacheinander behandeln, wird das Lernen kleinschrittiger und konzentrierter und deshalb auch effektiver. Die HebStPrV fordert Kompetenzorientierung. Wie Sie drei Kompetenzen im Anleitungsalltag nacheinander berücksichtigen und wie Sie dabei praktisch vorgehen können, darum geht es an diesen drei Vormittagen, konkret und alltagstauglich und mit Raum für kollegialen Austausch.

Die Schwerpunkte der drei Vormittage:

  1. Vormittag: Kontakt und Beziehung als Basis der Versorgung (Sozialkompetenz)
  2. Vormittag: Von der Theorie in die Praxis: Wissen und Tun (Fachkompetenz, Methodenkompetenz)
  3. Vormittag: Vom Detail zum Rundumblick: Professionelles Handeln als Ziel der Praxisanleitung

Die Inhalte der Veranstaltung können gemäß § 10 HebStPrV mit 12 Fortbildungsstunden für die Fortbildungspflicht von Praxisanleitenden im Hebammenwesen angerechnet werden.

Die Teilnehmenden erhalten ein Skript als PDF-Datei.